Ein Jahr mit Corona

Veröffentlicht am: 21.03.21 | Keine Kommentare

Auch religiöse Menschen haben bei sich selbst erlebt, sich erschöpft zu fühlen. Oder sogar das Gefühl gehabt, am Ende der Kräfte zu sein.

So viele Ungewissheiten. Nicht richtig planen zu können. Dazu Ängste, sich anzustecken, die Arbeit zu verlieren.

Dass Vermissen von Menschen, die weiter weg wohnen. Die man sonst öfter zwischendurch besucht hat. All das ist im Moment nur eingeschränkt oder garnicht möglich. 

Oder all die grossartigen Life – Konzerte,  Festivals, Chorproben – all die langersehnten Reisen, die immer wieder abgesagt werden müssten.

Was gibt Zuversicht? 

Manche erleben Spaziergänge, dieses langsame vor sich hingehen, als etwas, dass jeden Tag neu Lebenskraft entstehen lässt. Die Umgebung um einen herum bewusst wahrnehmen. Immer wieder an den gleichen Stellen in der Natur vorbeikommen und zu erleben wie sich im Jahreskreislauf die Natur verändert.

Aber manchmal ist es auch einfach öde und einengend, immer wieder auf den gleichen Wegen unterwegs zu sein. Oder die viele Zeit im Homeoffice, zwar verbunden mit der weiten Welt durchs Internet, aber ohne den Flow, der viel besser im direkten Miteinander entstehen kann, die «soziale Suppe» um uns herum, die das Leben so viel lebenswerter macht.

Geschrieben von Friederike Herbrechtsmeier


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