Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Veröffentlicht am: 23.04.21 | 10 Kommentare

Der Kirchenbote macht sich in seiner Mai – Ausgabe auf die Suche nach dem Wunder im

Hier und Jetzt.

Glauben ohne Wunder oder Gott in Alltagsdingen entdecken?

Rechnen Sie mit Wundern?

«Wo Menschen Wunder zum Überleben brauchen, werden auch Wunder erlebt.»?

 

 

Geschrieben von Friederike Herbrechtsmeier


10 Kommentare zu “Es geschehen noch Zeichen und Wunder”

  1. Rolf Kühni sagt:

    Ich habe oft den Eindruck, dass die Bedeutung von sogenannten Wundern überschätzt wird.

  2. Urs Pilgrim sagt:

    Wenn Sie unter den «sogenannten Wundern» Phänomene verstehen, die mit den Naturgesetzen nicht vereinbar sind, dann stimme ich Ihnen zu. Wenn Sie unter Wundern aussergewöhnliche, unerwartete und Aufsehen erregende Phänomene verstehen, dann widerspreche ich. Gerade in der Medizin gibt es immer wieder sehr überrachende Krankheitsverläufe, die man im eigentlichen Sinn als WUNDERbar erlebt. Sogar bei Krebs gibt es spontane Remissionen und Spontanheilungen. Die zu Grunde liegenden naturimmanenten Regulationsmechanismen – Gläubige sprechen von den göttlichen Heilkräften – werden vielfach unterschätzt.

    1. Emil sagt:

      Der Schöpfer manifestiert sich in der Schöpfung, das ist doch das grösste Wunder 🙂

      1. Urs Pilgrim sagt:

        Es geschehen tagtäglich noch Zeichen und Wunder. Am meisten beeindruckt mich die WUNDERbare Heilkraft, welche die Nächstenliebe entfaltet. Deshalb soll unser christliches Wirken nach dem Vorbild Jesu heiltätig und heilbringend sein. Dafür ist kein Medizinstudium nötig. Das christliche Heilmittel ist die Nächstenliebe.

  3. Emil sagt:

    Das Gesetz von Ursache und Wirkung begann mit dem Urknall in Raum und Zeit. „Offensichtlich spielt Verbundenheit in der Quantentheorie eine viel grössere Rolle als Individualität. Die Quantenwelt ist aber gar nicht losgelöst von der Welt, in der wir leben, sondern sogar ihr Grundlage! Alle Materie – auch unser Körper – wird durch Quanten zusammengehalten. Diese Erkenntnis führt zu zwei unschätzbaren Lebensweisheiten: Indem ich anderen helfe, beschenke ich mich selbst. Indem ich andere über den Tisch ziehe, schade ich mir selbst. Aus der Quantentheorie lassen sich Verhaltensregeln ableiten. Wer hätte das gedacht?“ erklärt der Biophysiker Markolf H. Niemz.

    Wir können also mit unseren Handlungen entscheidend auf unser Schicksal einwirken. Wieso sollen so – aus menschlicher Sicht – nicht aussergewöhnliche Dinge passieren, die wir Wunder nennen?

  4. Hansjakob sagt:

    Mir ist kürzlich ein schönes Zitat von Albert Einstein vor die Augen gekommen: «Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder».

  5. Manuela Bornhauser sagt:

    Wir warten seit vier jahren auf ein wunder…ich bete jeden tag…unser sohn hatte mit 5.5 jahren einen schweren unfall. Er kann nicht mehr gehen…er hat ein massives schädelhirntrauma und er hat ein verminderte lernfähigkeit und sein linker arm zittert. Ihm kann nur noch ein wunder helfen. Ein grhirn kann man leider nicht operieren und mann hofft auf spOntanheilung und plastizität des gehirns. Ich hätte so gerne mal jemand, der uns göttliche kraft sendet. Oft schaue ich in den himmel und frage gott ob er da ist. Ich bin sehr demütig und glaube sehr an wunder.

  6. Friederike Herbrechtsmeier sagt:

    Danke Frau Bornhauser für das Teilen Ihrer schweren Geschichte.
    Ihr Ringen in dieser schwierigen Situation und das Hoffen auf ein Wunder.
    Mich berührt, dass Sie Gott nicht «aufgegeben» haben, sondern mit ihm im Gespräch sind, ihn fragen, ob er da ist und dass Sie an Wunder glauben.
    Gottes Segen für Ihren Sohn und die ganze Familie. Ihnen allen Kraft und so viel Wunderbares wie möglich!

  7. Urs Pilgrim sagt:

    Es tut mir sehr leid, dass Ihr Sohn, liebe Frau Bornhauser, unter den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Trauma leidet. Ich rate Ihnen, die Hoffnung auf eine weitere Besserung trotz allem nicht aufzugeben. Ein Gehirn erholt sich sehr, sehr langsam, da dürfen auch nach vier Jahren von der Neurorehablitation noch Fortschritte erwartet werden. Diese «Wunder» geschehen aber nicht innert kurzer Zeit, sondern über Jahre. Zudem können nach und nach nicht verletzte Hirnareale einen Teil der unfallbedingten Ausfälle kompensieren. Bleiben Sie deshalb zuversichtlich, diese Zuversicht wird sich auf Ihren Sohn übertragen und wird ihm die Kraft geben für die weitere Therapie. Trauern Sie nicht dem Verlorenen nach, sondern freuen Sie sich zusammen mit Ihrem Sohn und Ihrer Familie über das, was trotz Unfall noch möglich ist.

  8. Rolf Kühni sagt:

    Ich persönlich gehe davon aus, dass «Wunder» in der Tat geschehen, und zwar im Sinn von: Es geschehen von Gott geschenkte Überraschungen, die mit den üblichen Erklärungsmustern nicht erklärt werden können – auch nicht mit den Möglichkeiten der Quantentheorie (obgleich durch diese in der Tat eine Offenheit entsteht, welche die klassischen Perspektiven übersteigt). Nur, und das ist, gerade wenn die Not gross ist, so unglaublich schwer zu akzeptieren: Wann und wie solches geschieht, müssen wir völlig demütig dem Willen Gottes überlassen.

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